Über uns
Wer hat diesen Honig gemacht?
Zigtausende Bienen der europäischen Honigbiene Apis mellifera haben für diesen Honig gearbeitet. Für einen Teelöffel Honig müssen vier bis sieben Bienen ihr gesamtes Leben sammeln.
Werden die Bienen nicht böse, wenn man ihnen den Honig wegnimmt?
Doch. Sehr. Deshalb schützen wir uns mit Schleiern bei der Arbeit. Aber wir klauen den Honig nicht einfach. Wir betreiben eine Art Tauschhandel mit den Bienen. Die Bienen und wir sind Partner. Wir bieten ihnen eine schöne, geräumige Wohnung. Wir füttern sie, wenn das Wetter schlecht ist und sie keinen Nektar finden. Und wir bekämpfen die Krankheiten und Parasiten, mit denen sie sich abplagen. Der schlimmste Parasit ist die Varroa-Milbe. Diese schwächt die Bienen enorm und kann -wenn sie nicht richtig bekämpft wird – zum bekannten «Bienensterben» führen.
Warum halten wir Bienen?
Wir halten Bienen weil…
- … die Bienen sehr spannendende Insekten sind und ihre Schwarmintelligenz faszinierend ist
- … man die Natur und die Bienen genau beobachten muss, um zu wissen, was zu tun ist
- … Bienen unter anderem mit dem Bestäuben eine wichtige Funktion in der Natur erfüllen
- … kein Bienenjahr ist wie das andere und man immer dazulernt.
Und weil die Honigernte ein wirklich zuckersüsses Erlebnis ist!
Wer sind wir denn nun genau?
Die beiden Schwestern Christina und Martina Müller und ihre beiden Wabenknechte André Helfenstein und Roli Richli. Im richtigen Leben sind wir Ingenieure und Mechaniker.
Christina und André imkern im Bienenhaus auf der Holzmatt in Neuenkirch. Martina und Roli halten ihre Bienen beim «Weidschürli» in der Rippertschwand, Neuenkirch. Wir tauschen regelmässig Bienen, Material und Wissen.
Wie sind wir zum Imkern gekommen?
Die Eltern von Christina und Martina besitzen ein Bienenhaus, das einige Jahre leer stand. Als unverhofft ein Bienenvolk einzog – ohne dass es um Erlaubnis gefragt hätte – mussten wir handeln. Wir besuchten einen Imkerkurs. Wir lernten die Theorie – und versuchten uns in der Praxis. Mehr oder weniger erfolgreich. Mit den Jahren gewinnt man an Erfahrung. Ausgelernt hat man als Imker nie.
Böse Zungen behaupten: Frage zwei Imker – bekomme drei Meinungen
Oder wie unser Vater (seines Zeichens Braunvieh-Züchter) zu pflegen sagt: «Je chliiner s Tier, desto verreckter de Zöchter»
Honig
Erhältlich in unserem Hoflädeli
oder auf Bestellung